Mal wild, mal brav!

Die Nordsee kann beides

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Wassersportler lieben es wild und turbulent, etwa wenn sie beim Kitesurfen über die Wellen jagen. Familien mit kleinen Kindern bevorzugen eher chillige Strände, wo sich die Brandung deutlich zurückhält. Die Nordsee kann beides. Nur wenige Kilometer Luftlinie liegen beispielsweise in List auf Sylt zwischen der stets frischen Brise sowie der Brandung am Weststrand und den ruhigeren Verhältnissen mit Ebbe und Flut am Oststrand. Der Grund für das so unterschiedliche Temperament: Westlich von Sylt beginnt direkt die offene, bisweilen auch ungestüme Nordsee, an der Ostküste schließt sich das Wattenmeer an, das für eine geschützte Lage sorgt.

sylt_4Über die Wellen reiten

Mit der Strandvielfalt kommen in der nördlichsten Sylter Inselgemeinde die verschiedenen Urlaubertypen auf ihre Kosten. Wassersportler zieht es mit Vorliebe Richtung Westen. Auf dem kilometerweiten, weißen Sandstrand findet sich selbst mitten in der Hochsaison noch ein ruhiges Plätzchen. Gar nicht ruhig geht es hingegen bei den sportlichen Aktivitäten auf dem Wasser zu: Wind- und Kitesurfer nutzen die frische Brise für ihre Manöver. Neulinge können sich, vom Profi angeleitet, ebenfalls auf den Wellen versuchen. Zudem ist der Weststrand bei Familien beliebt mit seinem umfassenden Angebot an Abwechslung und sportlichen Aktivitäten für die jüngsten Urlauber. Die Unterteilung in FKK-, Textil- und Jugendstrand sorgt während der Sommersaison für geordnete Verhältnisse, Rettungsschwimmer der Kurverwaltung überwachen zudem das Badegeschehen.

Entspannt auf der Wattseite

Nicht weniger beliebter, aber doch ganz anders ist der familienfreundliche Oststrand. Das Wattenmeer verhindert hier hohe Wellen, stattdessen fällt der Meeresgrund zweimal am Tag trocken und ermöglicht geführte Wattwanderungen. Rettungsschwimmer dürfen hier ebenfalls nicht fehlen, wobei der Oststrand auch bei Flut mit einem eher flachen und ruhigen Wasser punktet. Doch ganz egal welcher Lister Strand den Vorzug erhält: Nach dem Badespaß treffen sich die Urlauber rund um den idyllischen Hafen wieder. Von hier können Urlauber auf Ausflugsbooten in See stechen oder in ein knuspriges Fischbrötchen beißen. Einblicke in die wilde Seite des „Blanken Hans“, etwa wenn die Herbst- und Winterstürme toben, gibt zudem das Erlebniszentrum Naturgewalten, das nur wenige Fußminuten vom Lister Hafen entfernt ist. Ausführliche Tipps für Wassersportler oder den Familienurlaub gibt es unter www.list-sylt.de. Hier ist auch das „Lister Urlaubsmagazin 2018“ kostenfrei erhältlich.

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Nördlicher geht’s nicht

Die einzige Wanderdüne Deutschlands, die nördlichste Fischbude, die nördlichste Schule des Landes: So manches in List auf Sylt ist rekordverdächtig. Auf dem sogenannten Ellenbogen von Sylt befindet sich sogar der nördlichste Punkt Deutschlands. Ein Besuch auf dem Ellenbogen der Insel lohnt aber vor allem wegen der weiten, großteils sich selbst überlassenen Natur.

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