Drei Ayurveda-Typen

Welcher Typ bin ich?

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Das indische Gesundheitskonzept betrachtet den Menschen in seiner physischen und mentalen Konstitution und in seinen Beziehungen zur Umwelt. Dabei werden drei zentrale Bioenergien (Doshas) unterschieden, die sich aus den fünf Elementen ableiten.

Ein Mensch wird häufig von einem oder zwei dieser Ayurveda-Typen dominiert. Was macht die drei Doshas Vatha, Kapha und Pitha aus? Welchen Einfluss haben sie auf Ihre Gesundheit? Erfahren Sie mehr zu den verschiedenen Ayurveda-Typen.

Die aufgeführten Charakteristiken liefern erste Anhaltspunkte für die Einschätzung des Ayurveda-Typs. Da sehr häufig individuelle Mischtypen auftreten, kann eine verlässliche Konstitutionsdiagnose nur von einem erfahrenen Ayurveda-Arzt gestellt werden.

Ayurveda-Typ 1: Vatha

Vatha gilt als das kühle, geistig aktive, phantasievolle Bewegungsprinzip der Ayurveda-Typen und ist den Elementen Äther und Luft zugeordnet. Die eher schlanken, phantasievollen Vatha-Typen haben ein labiles vegetatives Nervensystem und leiden unter Stimmungsschwankungen. Häufig treten Blähungen sowie kalte Hände und Füße auf. Neurologische Erkrankungen wie Migräne und Parkinson oder häufige Kopfschmerzen gehören zu den Krankheitsbildern.

Ayurveda-Typ 2: Kapha

Kapha ist dem Strukturprinzip zugeordnet und gehört zu den Elementen Wasser und Erde. Diese Ayurveda-Typen gelten als sehr zuverlässig, loyal und manchmal etwas träge. Sie stehen für Stabilität und Bodenständigkeit. Ein guter Appetit und ihre Vorliebe für süße Speisen lässt sie leicht übergewichtig werden. Auch Diabetes und Depressionen müssen zu den Erkrankungen dieses Typs gezählt werden.

Ayurveda-Typ 3: Pitha

Pitha steht für das Stoffwechselprinzip, Feuer ist sein Element. Die häufig scharfsinnigen Vertreter dieses Ayurveda-Typs sprühen vor Energie und Tatkraft und gelten als gute Führungspersönlichkeiten. Sie verfügen über hohe Motivation, Ideenreichtum und Ehrgeiz. Ihr hoher Energielevel kann jedoch in (Auto-) Aggression umschlagen. Entzündungserscheinungen oder Krebserkrankungen gelten als typische Pitha-Krankheiten.

Die aufgeführten Charakteristiken liefern erste Anhaltspunkte für die Einschätzung des Ayurveda-Typs. Da sehr häufig individuelle Mischtypen auftreten, kann eine verlässliche Konstitutionsdiagnose nur von einem erfahrenen Ayurveda-Arzt gestellt werden.

Tipps für die Umstellung der Ernährung und des Lebensstils:

Vatha: Immer warm essen und niemals etwas Kaltes zum Essen trinken. Öfter Pausen einlegen, weniger aktiv sein. Stilles Sitzen oder Liegen, sowie Yoga und Atemübungen, die Entspannung und Beruhigung bringen, wirken positiv.

Pitha: Mittags auch mal Salat, aber nicht scharf essen. Bewegung ist nötig, um überschüssige Energie abzubauen. Pausen einbauen. Yoga und Atemübungen mit beruhigendem Effekt.

Kapha: Wenig Süßes essen, leicht bittere oder scharfe Speisen bevorzugen, wenig Kohlenhydrate. Stoffwechsel täglich mit körperlicher Bewegung aktivieren. Yoga und Bewegungsmeditationen sollten dynamisch und anregend sein.


Quelle: www.rgz24.de; Fotos: fotolia/ Marina Demidova

 

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