Sauer macht erfolglos

Sachbuch weist Wege aus der Übersäuerung für einen gesunden erfolgreichen Sport

Power statt sauer
Power statt sauer

Man muss nicht unbedingt ein Extremkletterer sein, um ihm zu begegnen: dem Muskelkater. Weder Freizeit- noch Profisportler sind vor den Beschwerden gefeit, die Mikroverletzungen an den Muskelfasern verursachen. In einem gewissen Umfang gehört Muskelkater für viele sogar als auslösender Reiz zur Leistungssteigerung im Sport dazu. Die Entstehung von Mikroverletzungen weist auf eine Einlagerung von Säuren in den kollagenen Fasern der Muskulatur hin. Nach der Einschätzung des Stoffwechselexperten Roland Jentschura beeinträchtigt diese Übersäuerung die Stabilität der Fasern so weit, dass sie reißen können. Um keine Verletzungen zu riskieren, sollte die Muskulatur bei extremem Muskelkater erst ausheilen, bevor sie weiter intensiv beansprucht wird.

Übersäuerung führt ins Leistungstief

Für den sportlichen Erfolg ist nicht nur die Intensität des regelmäßigen Trainings entscheidend. Wie der Diplom- Ökotrophologe betont, kommt es bei Sportlern neben Willenskraft und Durchhaltevermögen auch auf Pausen und einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt an. Denn intensives Training bremst das Immunsystem und fördert entzündliche Prozesse. Zudem werden wichtige Mineralstoffe, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe verbraucht. Unter Belastung werden im Körper zahlreiche Stoffwechselprodukte und Säuren gebildet, die den Organismus schwächen. Ungesunde Lebensgewohnheiten, einseitige Ernährung und die Einnahme von Schmerzmitteln sowie Stress und Leistungsdruck steigern die Säurebelastung zusätzlich. Wie Jentschura in seinem Buch „Power statt ’sauer‘ – Unser Säure-Basen-Haushalt entscheidet“ (ISBN: 978-3-933874-50-4, Leseproben unter www.verlag-jentschura.de) darlegt, wirkt sich diese chronische Übersäuerung wie eine Leistungsbremse aus. Darüber hinaus können Entzündungen, Verschleiß und Ermüdungsbrüche auftreten.

Mit Regeneration zur Bestleistung

Alle sportlich Aktiven vom Profi bis zum Einsteiger, die nicht irgendwann sauer und verletzt hinter ihren Möglichkeiten zurückbleiben möchten, sollten nach der Empfehlung des Buchautors besonders auf ihre Regeneration achten. Aus der jahrelangen Erfahrung bei der Betreuung von Leistungssportlern leitet Jentschura im ersten Teil seines Buches drei Leitlinien des gesunden und erfolgreichen Sports ab. Erstens: vor dem Sport basenbildend mineralisieren. Zweitens: nach dem Sport basisch entsäuern. Drittens: kontinuierlich regenerieren. Im zweiten Teil legt er mit praktischen Tipps anschaulich dar, wie sich eine tragfähige Basis für persönliche Bestleistungen, dauerhaften Erfolg und nachhaltige Gesundheit mithilfe der Säure-Basen-Balance erreichen lässt.

Power statt sauerBUCHTIPP

Muskelkater kennt jeder. Weder Freizeit- noch Profisportler sind vor diesen Mikroverletzungen gefeit, die von Säureeinlagerungen in den kollagenen Fasern der Muskulatur begünstigt werden. Um zu verhindern, dass eine latente Übersäuerung beim Sport Verletzungen, Entzündungen und Verschleiß nach sich zieht, kommt es nach Auffassung des Diplom-Ökotrophologe Roland Jentschura vor allem auf die Regeneration an. In seinem Buch „Power statt ’sauer'“ legt der Autor anschaulich dar, warum eine ausgeglichene Säure-Basen-Balance als Garant für Erfolg betrachtet werden muss. Im Anschluss zeigt er auf, wie sich mit drei Leitlinien eine Basis für persönliche Bestleistungen, dauerhaften Erfolg und nachhaltige Gesundheit erreichen lässt.
www.verlag-jentschura.de

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