Tuckern und sich treiben lassen

Mit dem Hausboot Brandenburg an der Havel und die Havelseen erkunden

tuckern

Im Job jagt ein Termin den nächsten, abends heißt es Work-out statt Sofa und an den Wochenenden stehen Verabredungen mit Freunden auf dem Programm. Wer im Alltag immer auf Hochtouren läuft, sollte sich zumindest im Urlaub ein bisschen Ruhe gönnen und mal einen Gang zurückschalten. Entschleunigung heißt das Zauberwort und dafür ist beispielsweise ein Hausbooturlaub ideal. Denn das schwimmende Zuhause tuckert mit maximal zehn Stundenkilometern vor sich hin und sorgt so für romantisch entspannte Stunden an Bord.

Freie Fahrt durch Brandenburgs Kanäle und Wasserarme

Vielfältige Wasserlandschaften finden Freizeitkapitäne etwa rund um Brandenburg an der Havel. Mit seinen sieben Havelseen gilt die von zahlreichen Kanälen und Wasserarmen durchzogene Stadt als Tor zu Europas größtem zusammenhängenden Binnenwassersportrevier. Im westlichen Stadtgebiet erweitert sich die Havel zu einer 15 Quadratkilometer großen Seenplatte und im Norden lockt die Beetzseekette mit schilfbesäumten Ufern. Unter www.erlebnis-brandenburg.de gibt es weitere Informationen zu Bootsvermietungen, Marinas und Ausflugstipps. Selbst die historische Innenstadt, deren zahlreiche Bauwerke in Backsteingotik beeindrucken, lässt sich vom Wasser aus erkunden. Denn der Fluss, den in der Stadt 58 Brücken überspannen, verbindet die drei Inselstädte und schlängelt sich so an über 400 kulturgeschichtlich interessanten Baudenkmälern vorbei. Dazu gehören Kirchen, Teile der mittel­alter­lichen Stadt­mauer und vier erhaltene Tor­türme. Auf dem sieben Kilometer langen Rundkurs bieten sich viele Anlegemöglichkeiten für einen Landgang an. Ob Salzhofufer, Jungfernsteig oder Neustädtisches Wassertor, St. Katharinenkirche sowie Dom St. Peter und Paul: Die Sehenswürdigkeiten sind im Nu zu erreichen.

„Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos“

Aber aufgepasst, der Landgang bleibt nicht unbeobachtet: Die Waldmöpse vom Brandenburger Ehrenbürger Vicco von Bülow alias Loriot schauen interessiert zu. Die possierlichen Tierchen sind im gesamten Innenstadtbereich ausgewildert, an der Johanniskirche sind sie sogar im Rudel anzutreffen. Die etwa 50 Zentimeter großen gehörnten Waldmöpse aus Bronze sitzen, stehen, schlafen, schnüffeln oder heben das Bein. Wer mehr über Loriot und seine vierbeinigen Lieblinge erfahren möchte, kann an einer zweistündigen Waldmopsführung teilnehmen. Die „Spurensuche“ findet von April bis Juni an jedem ersten Sonntag im Monat statt, im Juli und August dann wöchentlich am Sonntag. Startpunkt ist jeweils vor der Touristinformation, Neustädtischer Markt 3. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Unter www.erlebnis-brandenburg.de gibt es Informationen zu Bootsvermietungen, Marinas und Ausflugstipps.

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